|  Trotz des Krieges erwarb die Gesellschaft Anfang 1915 den ersten Frachtdampfer, um den Transport von Gütern nicht nur auf den Leichterverkehr zu beschränken. Nach Ende des 1. Weltkrieges kaufte die "Metallgesellschaft" erste Aktien der "SGUW". Bereits 1920 besaß sie die Aktienmehrheit, sagte aber zu, daß der "bremische Charakter" der Reederei unverändert erhalten bleiben sollte und die "MG" auch keine bevorzugte Stellung einnehmen wollte. An diese Zusage hat sich die "Metallgesellschaft" lange Zeit gehalten. Die Reederei wurde weiter ausgebaut. 1920 wurden zwei Frachtschiffe gekauft. Um das Ausweiten des Geschäfts über die Schleppschifffahrt hinaus zu dokumentieren, wurde die Gesellschaft 1922 in "Unterweser Reederei Aktiengesellschaft", mit der auch heute noch bekannten Kurzform URAG, umbenannt. In den nächsten Jahren konnte die URAG trotz der schwierigen Zeit der Inflation ihre Flotte erhalten bzw. weiter ausbauen. Sie wurde dabei weiter umzustrukturiert und modernisiert. |